Das Verfahren des kurdischen Politikers Selahattin Demirtaş wird vor der Großen Kammer des europäischen Menschenrechtsgerichtshofs neu verhandelt.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat den Antrag des ehemaligen HDP-Vorsitzenden Selahattin Demirtaş angenommen, mit dem der seit zweieinhalb Jahren inhaftierte kurdische Politiker gegen die fortgesetzte Haft vorgehen möchte. Gleichzeitig wurde der Widerspruch der Türkei gegen das EGMR-Urteil zur Unrechtmäßigkeit der Haft von vergangenem November angenommen.
Der Fall wird vor der Großen Kammer des Menschenrechtsgerichtshofs in Straßburg in neu verhandelt. Der Zeitpunkt steht noch nicht fest.
ANF