Trotz internationaler Proteste hat das iranische Regime heute die Todesstrafe gegen Ramin Hossein Penahî vollstreckt.
Vor Gericht wurde ihm vorgeworfen, Mitglied der kurdischen Organisation Komala zu sein. Wegen „Gefährdung der nationalen Sicherheit des Iran durch ein Vergehen gegen Allah“ wurde er am 25. Januar diesen Jahres zum Tode verurteilt. Ursprünglich wollte der iranische Staat Penahî kurz nach dem Ramadanfest hinrichten lassen. Aufgrund internationaler Proteste war die Vollstreckung des Todesurteils allerdings aufgeschoben worden.
Die Hinrichtung Penahîs erfolgte nun kurz nach dem Besuch des türkischen Staatspräsidenten Erdoğan bei seinem iranischen Amtskollegen Rohani. Auffällig war, dass direkt nach dem Erdoğan-Besuch in Teheran die iranische Luftwaffe auch Angriffe in vielen Regionen Südkurdistans flog.