Die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat in Suwaida mindestens 36 Frauen und Kinder entführt, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
Bei einer Serie von Selbstmordanschlägen waren etwa 300 Menschen getötet worden. Mindestens sieben Extremisten hätten sich dabei selbst in die Luft gesprengt, zwei weitere konnten von syrischen Sicherheitskräften erschossen werden, bevor diese ihren Sprengstoffgürtel zünden konnten, berichteten staatliche Medien in Syrien.
Auch die örtliche Nachrichtenseite Soueida24 berichtete von der Entführung von 36 Zivilisten. Laut SOHR gelang vier Frauen die Flucht, während eine erschossen worden und eine weitere vermutlich auf dem Marsch an Erschöpfung gestorben sei.