Sephardim aus der Türkei wollen nach Portugal

Etwa 2000 sephardische Juden aus der Türkei haben die portugiesische Staatsbürgerschaft beantragt.

Als Sephardim bezeichnen sich die Juden und ihre Nachfahren, die bis zu ihrer Vertreibung 1492 und 1513 auf der Iberischen Halbinsel lebten. Nach ihrer Flucht ließen sie sich zum größten Teil in Siedlungsgebieten des Osmanischen Reiches und im Maghreb in Nordwestafrika nieder. Im griechischen Thessaloniki befand sich bis zur Besetzung durch deutsche Truppen im Jahr 1941 die wohl größte europäische sephardische Gemeinde.
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