Bei einem schweren Erdbeben in der nordkurdischen Provinz Xarpêt (Elazığ) sind über hundert Gebäude eingestürzt, zahlreiche Menschen sind unter den Trümmern verschüttet. Laut Ärztekammer sind 27 Menschen ums Leben gekommen.
In Sivrîce in der Provinz Xarpêt (Elazığ) hat sich um 20.55 Uhr Ortszeit ein Erdbeben der Stärke 6,8 ereignet. Das Beben hat auch die benachbarten Provinzen erschüttert. Vielerorts halten sich die Menschen wegen möglicher Nachbeben auf der Straße auf.
In Sivrîce, Gezin und der Provinzhauptstadt Xarpêt sind über hundert Gebäude eingestürzt. Unter den Trümmern sind zahlreiche Menschen verschüttet. Feuerwehr, Krankenwagen und der Katastrophenschutz sind im Einsatz, um die Verschütteten zu bergen. Im Zentrum von Xarpêt ist durch das Erdbeben außerdem eine Gasexplosion ausgelöst worden, die ein Gebäude in Brand setzte.
Zu der Anzahl der Toten liegen widersprüchliche Meldungen vor. Nach Angaben der Ärztekammer sind in Xarpêt 27 Menschen ums Leben gekommen, 225 Personen wurden verletzt. Aus Meletî wurden zwei Tote gemeldet.